Das Financial Transactions and Reports Analysis Centre of Canada (FINTRAC) hat die New Brunswick Lotteries and Gaming Corporation und die Nova Scotia Gaming Corporation wegen verdächtiger Transaktionen mit Geldstrafen belegt. Das Zentrum bestätigte, dass beide Organisationen die Strafen akzeptiert haben und die Fälle nun abgeschlossen sind.
New Brunswick Lotteries and Gaming Corporation Zahlte eine Strafe von 289K CAD
Am 3. September 2026 kündigte das FINTRAC an, dass die New Brunswick Lotteries and Gaming Corporation mit einer administrativen Geldstrafe wegen AML-bezogener Verstöße belegt worden war.
Das FINTRAC erklärte, dass das Unternehmen es versäumt hatte, Berichte über verdächtige Transaktionen einzureichen, die mit potenziellen Fällen von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verbunden waren. Nach Ansicht der Regulierungsbehörde war dies ein schwerwiegender Verstoß.
Infolgedessen verhängte das FINTRAC am 24. Juli 2026 eine Geldstrafe von CAD 399.712,50 (289K) gegen die New Brunswick Lotteries and Gaming Corporation.
Stéphane Sirard, stellvertretender Direktor und CEO des FINTRAC, äußerte sich zu dieser Angelegenheit und betonte, dass Kanadas AML- und CTF-Regeln dazu bestehen, Kanadier, kanadische Unternehmen und Kanadas Finanzsystem vor Schaden und Betrug zu schützen. Sirard wies darauf hin, dass die im Proceeds of Crime and Terrorist Financing Act festgelegten Verpflichtungen entscheidend sind, um kriminelle Aktivitäten abzuschrecken.
Wir werden bei Bedarf entschieden handeln, um sicherzustellen, dass Unternehmen ihren Teil erfüllen und diese Verpflichtungen nachkommen.
Stéphane Sirard, stellvertretender Direktor und CEO, FINTRAC
Das FINTRAC vermerkte, dass die New Brunswick Lotteries and Gaming Corporation die Strafe inzwischen bezahlt hat und die Angelegenheit nun abgeschlossen ist.
Nova Scotia Gaming Corporation Zahlte eine Strafe von 167,5K CAD
Wie erwähnt, hat das FINTRAC auch die Nova Scotia Gaming Corporation mit einer Geldstrafe belegt. Die Strafe, die ursprünglich am 23. Juli 2026 verhängt wurde, war ebenfalls auf die Nichteinhaltung des Proceeds of Crime (Money Laundering) and Terrorist Financing Act zurückzuführen.
Nach Angaben des FINTRAC reichte die Nova Scotia Gaming Corporation auch Berichte zu versuchten Transaktionen ein, die mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung verbunden hätten sein können. Darüber hinaus hatte das Gaming-Unternehmen keine schriftlichen Compliance-Richtlinien und -Verfahren entwickelt und angewendet, die aktualisiert und von einem leitenden Angestellten genehmigt worden waren. Das FINTRAC stellte fest, dass die Nova Scotia Gaming Corporation letztendlich versäumt hatte, das Risiko von Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsdelikten zu bewerten.
Infolgedessen verhängte die Regulierungsbehörde eine Geldstrafe von CAD 231.826 (167,5K) gegen die Nova Scotia Gaming Corporation.
CEO Sirard gab auch in Bezug auf diese Geldstrafe eine ähnliche Erklärung ab und warnte davor, dass sein Team nicht zögern wird, bei Bedarf Maßnahmen zu ergreifen.