Underdog hat verkündet, was der Gründer als „nicht so schöne Neuigkeiten“ bezeichnete. Wie sich herausstellt, stellt das Unternehmen sein Fantasy-Sports-Geschäft in sieben Bundesstaaten ein, um sich zugunsten von Prediction Markets zu entscheiden. Dies geschieht inmitten eines anhaltenden Konflikts um die Rechtmäßigkeit von Prediction Markets in bestimmten Staaten.
Underdog stellt Drafts-Angebot in sieben Bundesstaaten ein
Die Ankündigung erfolgte durch Underdogs Gründer und CEO Jeremy Levine, der bestätigte, dass das Unternehmen Drafts zu Beginn der NFL-Saison einstellen wird. Ihm zufolge sind sieben Bundesstaaten betroffen. Dazu gehören:
- Massachusetts
- Maryland
- Michigan
- Mississippi
- New Jersey
- Pennsylvania
- Ohio
Levine stellte klar, dass eingereichte Drafts abgewickelt werden, Spieler in diesen Staaten aber keine neuen mehr eröffnen können. Er entschuldigte sich bei allen Drafts-Fans, die davon betroffen sind.
Levine erklärte, der Grund für die Einstellung sei, dass Unternehmen, die von der CFTC regulierte Produkte anbieten, in den genannten Staaten nicht gleichzeitig Fantasy Sports anbieten dürfen. Levine sagte, sein Team habe sich nicht entscheiden wollen, musste es aber trotzdem tun.
Levine deutet an, dass Drafts eines Tages zurückkehren könnte
Levines Aussagen zeigten, dass Prediction Markets für Underdogs Geschäft ein zunehmend wichtiges Produkt sind. Er erklärte, sein Team hätte sein Fantasy-Sports-Angebot in den sieben Staaten behalten können, wenn es sein Prediction-Markets-Geschäft aufgegeben hätte. Letztendlich entschied sich sein Team dafür, Prediction Markets zu priorisieren.
Es ist echt scheiße. Ich liebe Drafts. Es war das erste Spiel, das wir je gelauncht haben, und ein großer Teil dessen, was Underdog aufgebaut hat. Auch wenn es bei Weitem nicht die Nutzung unserer anderen Angebote erreicht, liegt es uns sehr am Herzen. Und es schmerzt mich, dass wir der Drafts-Community nicht gerecht werden und der größtmöglichen Anzahl an Kunden das beste Erlebnis bieten können.
Jeremy Levine, Gründer & CEO, Underdog
Es ist jedoch nicht alles düster, denn Levine deutete an, dass sein Team „ein paar Ideen“ hat, wie Drafts wieder mehr Kunden zugänglich gemacht werden könnte. Er sagte allerdings auch, es sei „noch zu früh, sich auf irgendetwas festzulegen“.
Ich bin optimistisch, und wir werden es auf jeden Fall versuchen. Aber bis dahin gibt es eigentlich nichts, was ich sagen kann, außer dass es mir leid tut.
Jeremy Levine, Gründer & CEO, Underdog
Anfang dieses Jahres übernahm Underdog die Aristotle Exchange DCM und die Aristotle Exchange DCO, was den Einstieg in den Bereich Prediction Markets ermöglichte. Seitdem ist das Unternehmen in diesem Sektor optimistisch gestimmt und baut seine Präsenz stetig aus.