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Britische Behörde erwägt Lockerung der Beschränkungen für Prognosemärkte

amber_heron0 Aufrufe
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Die rapide Ausbreitung von Prognosemärkten in den USA hat die Aufmerksamkeit mehrerer anderer Länder erregt. Während das Vereinigte Königreich Unternehmen wie Kalshi und Polymarket bisher abgelehnt hat, könnte sich seine Haltung bald ändern, wie ein kürzlich veröffentlichter Bericht der The Times zeigt. Trotz dieser vielversprechenden Anzeichen wird die Legalisierung von Prognosemärkten alles andere als einfach sein und könnte mehrere Jahre dauern.

Legalisierung von UK-Prognosemärkten ist alles andere als sicher

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat Berichten zufolge mit Vertretern von Prognosemarkt-Betreibern darüber konsultiert, ob sie ihr Verbot für Privatanleger lockern könnte, das seit 2019 besteht. Trotz des laufenden Verbots nutzen viele britische Verbraucher aktiv US-Prognosemärkte und verwenden virtuelle private Netzwerke (VPNs), um Beschränkungen zu umgehen.

Trotz dieser vorläufigen Gespräche ist die FCA weit davon entfernt, ihr Verbot für Prognosemärkte aufzuheben. Die FCA klassifiziert diese Produkte als binäre Optionen, die der Regulator als "Glücksspielprodukte in Verkleidung von Finanzinstrumenten" beschrieben hat. Die FCA hält fest, dass solche Angebote für Verbraucher äußerst riskant sind und inhärente Integritätsprobleme aufweisen.

Jeder Versuch, Prognosemärkte zu legalisieren, muss mehr als nur die FCA einbeziehen. Die UK Gambling Commission (UKGC) behauptet, dass sie diese Produkte als Glücksspieldienste und nicht als Finanzinstrumente betrachtet. Diese Haltung bedeutet wahrscheinlich, dass Prognoseplattformen, selbst wenn sie erlaubt sind, wahrscheinlich eine lokale Glücksspiellizenz erhalten müssen und ähnlichen Beschränkungen unterliegen werden.

Die UKGC muss einem solchen Schritt ebenfalls zustimmen

Sollten Prognosemärkte irgendwann in das Vereinigte Königreich gelangen, könnten sie auf viele der gleichen Probleme stoßen, die Unternehmen wie Kalshi und Polymarket in den USA bewältigen. Sportveranstaltungskontrakte haben sich als besonders umstritten erwiesen und ziehen den Unwillen traditioneller Betreiber auf sich. Sportwettenbüros argumentieren, dass Prognoseplattformen weniger Steuern zahlen und einer geringeren Aufsicht unterliegen, was zu unfairem Wettbewerb führt.

Angesichts dieser Herausforderungen werden britische Behörden wahrscheinlich nicht der US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) folgen und Prognosemärkte einfach als weiteres Finanzinstrument behandeln. Diese Unterscheidung ist der Kern des laufenden Konflikts zwischen Prognoseplattformen und einzelnen Staaten, da unklar bleibt, wer genau befugt ist, den Sektor zu regulieren. Diese Debatte könnte sogar bald zum US-Supreme Court gelangen.

Trotz ihres umstrittenen Status in den USA könnten Prognosemärkte einen Platz im Vereinigten Königreich haben. Sollten Behörden den Sektor legalisieren, würden Prognoseplattformen wahrscheinlich unter UKGC-Vorschriften fallen und damit Konflikte mit anderen lizenzierten Glücksspielanbietern vermeiden. Da der US-Prognosemarktsektor nun Hunderte von Milliarden wert ist, könnte diese Ergänzung zusätzliche Steuereinnahmen generieren und steigendes Verbraucherinteresse erfüllen.

Britische Behörde erwägt Lockerung der Beschränkungen für Prognosemärkte

Kommentare (1)

  • salt_lark84

    The FCA basically treating prediction markets as glorified gambling while people already use VPNs to trade on Polymarket anyway is pretty ironic.