Missouris Generalstaatsanwältin Catherine Hanaway fordert Prediction-Market-Plattformen, die Kontrakte auf Kansas City Chiefs Spiele anbieten, auf, die gleichen Steuern zu zahlen und den gleichen Regelungsrahmen wie lizenzierte Sportsbooks im Staat zu befolgen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Missouris Generalstaatsanwältin möchte, dass Prediction Markets, die Chiefs-bezogene Kontrakte anbieten, wie lizenzierte Sportsbooks besteuert und reguliert werden.
- Das Büro von Catherine Hanaway überprüft Plattformen, die Sportveranstaltungskontrakte unter föderaler Aufsicht anbieten.
- Hanaway sagt, dass Gesetzgeber entscheiden sollten, ob Wettbewerbe auf Wahlen legal sein sollten.
Das Büro von Hanaway überprüft Plattformen wie Kalshi und Robinhood, die Sportveranstaltungskontrakte unter föderaler Aufsicht anbieten, laut KZRG NewsTalk. Die Generalstaatsanwältin argumentiert, dass diese Plattformen, wenn sie tatsächlich Sportwetten anbieten, die gleichen Besteuerings- und Lizenzierungsstandards wie regulierte Sportsbooks erfüllen sollten.
Missouris Sportwetten wurden letzten Dezember eingeführt. Die Missouri Gaming Commission überwacht lizenzierte Betreiber, die eine 10%ige Steuer auf angepasste Bruttoumsätze zahlen müssen. Hanaways Besorgnis konzentriert sich darauf, ob Prediction-Market-Seiten diese Struktur umgehen und dabei funktionell ähnliche Produkte anbieten.
Die Situation wird mit wahlbezogenen Kontrakten komplizierter, da Missouri keine Gesetzgebung zu Wetten auf Wahlen hat, während 32 andere Staaten die Aktivität einschränken.
Hanaway sagte, dass die Legalität von Wahlwetten eine Angelegenheit für die Legislatur ist, nicht für sie, um zu entscheiden.
Prediction-Market-Betreiber behaupten, dass ihre Angebote Finanzprodukte sind, die von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert werden, und nicht Glücksspielprodukte, die staatlichem Recht unterliegen. Viele Staaten sind anderer Meinung und argumentieren, dass Sport- und Wahlkontrakte wie traditionelle Wetten funktionieren und unter staatliche Glücksspielaufsicht fallen sollten.
Andere Staaten reagieren auf Prediction Markets
Missouri ist nicht der einzige Staat, der die Regulierung von Prediction Markets in den USA in Frage stellt. Zum Beispiel erhielt Michigans Generalstaatsanwältin Dana Nessel diese Woche eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi, nachdem sie zuvor gewonnen einen einstweiligen Verfügung im Juni hatte, die das Unternehmen verpflichtet, Geofencing-Technologie einzusetzen, um Michigans Einwohner vom Zugriff auf Sportveranstaltungskontrakte abzuhalten.
Nevada hat auch Kalshis Sportkontrakte angefochten. Im August entschied das Ninth Circuit Court of Appeals, dass Nevada seine Glücksspielgesetze gegen die Plattform durchsetzen könne und feststellte, dass ihre Sportveranstaltungskontrakte wahrscheinlich Sportwetten sind und nicht föderativ regulierte Swaps.
Washington trat auch im August gegen Kalshi vor, wobei ein Richter anordnete, dass die Plattform die meisten ihrer Ereigniskontrakte im Staat nicht mehr anbieten darf. Das Urteil kam nur wenige Tage nachdem die CFTC ihre Notfallbefugnisse geltend gemacht hatte, um Kalshi zu erlauben, unter föderalen Vorschriften zu operieren.
Darüber hinaus hat Massachusetts Kalshis Sportveranstaltungskontrakte eingeschränkt, wobei ein Staatsgericht feststellte, dass seine Kontrakte Sportwetten gemäß staatlichem Recht darstellen.
New Jersey hat den U.S. Supreme Court gebeten, zu entscheiden, ob Prediction Markets als Finanzprodukte oder Glücksspiele gemäß staatlichem Recht reguliert werden sollten.